Unsere zwei Standorte in Augsburg finden Sie hier.
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Eine zentrale Herausforderung beim Aufbau einer Kreislaufwirtschaft im Textilbereich stellt die Vielzahl von Materialmischungen in Textilien dar, die häufig nur nach einer Trennung in Stücke mit einheitlicher oder zumindest kompatibler Zusammensetzung ein werkstoffliches Recycling mit einer anschließenden erneuten Nutzung in Textilien erlaubt. In der Textilwelt spielen thermoplastische Werkstoffe mittlerweile die zentrale Rolle. Ein Bestandteil typischer Materialmischungen in Textilien, der das werkstoffliche Recycling signifikanter Textilanteile bislang verhindert, ist Elastan. Dieses elastomere, gummielastische Material ist aufgrund von vereinzelten Quervernetzungen im Gegensatz zu thermoplastischen Werkstoffen wie Polyester oder Polyamiden nicht schmelzbar. Daher können elastanenthaltende Textilien, welche ansonsten vollständig aus thermoplastischen Materialien wie Polyestern bestehen, nicht wieder einfach mittels Zerkleinern und Aufschmelzen zu Regranulaten zu Garnen verarbeitet werden.
Ziel des Gesamtprojekts ist die Realisierung eines Demonstrators für ein hochpräzises, schnelles, photonisches KI-gestütztes MIR-Laser-Analysesystem zur Identifikation von Elastanen in Textilien, selbst wenn diese von anderen Fasern ummantelt oder verdeckt sind.
Im Teilvorhaben des ITA Augsburg gibt es zwei Teilziele. Zum einen die Entwicklung eines mechanischen Recyclingverfahrens für elastanhaltige Textilabfälle für ein Faser-zu-Faser-Recycling und zum anderen die Vorbereitung eines Digitalen Produktpasses (DPP) mit Nachhaltigkeitsabschätzungen.
FKZ: 01MN26018E
Gefördert durch: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Projektträger: DLR
Fördersumme: 450.000 €